Neues Erdbeben (6.3) in Christchurch

Ein neues Erdbeben mit Staaerke 6.3 auf der Richterskala erschuetterte am Dienstag den 22. Februar um die Mittagszeit Christchurch. Das Epizentrum war nur 10km entfernt in Lyttelton in einer Tiefe von nur 5km.

Obwohl es weniger stark war als das Beben vom 4. September 2010 (7.1) hat es erheblich groessere Schaeden verursacht. Zur Zeit (23.2.) ist immer noch die Suche nach Verschuetteten im Gang. Es sollen noch ueber 100 Menschen verschuettet oder vermisst sein.
Mehr aktuelle Infos findet Ihr hier

Uns ist ausser dem Schrecken nichts passiert und auch allen AdScaler’n, Freunden und Kollegen scheint es gut zu gehen.

Die Tage nach dem Beben

Bereits am Tag des Erdbebens haben die Aufräumarbeiten begonnen obwohl es immer noch viele Nachbeben gibt. Es werden immer noch Beben mit bis zu Stärke 6 erwartet.
Unmittelbar nach dem Beben wurde das Stadtzentrum in Christchurch gesperrt, damit die beschädigten Häuser inspiziert werden konnten. DieGebäuder werden je nach Beschädigung in 3 Farben unterteilt:

  • rot – Totalschaden, absolutes Betreten Verboten, wird abgerissen
  • gelb – eingeschränkte nutzung, muss renoviert werden
  • grün – uneingeschränkt benutzbar

Die Innenstadt ist heute nach 4 Tagen wieder teilweise geöffnet worden aber es wird mindestens noch eine Woche dauern, bis das Zentrum wieder ganz offen ist.

Kaiapoi, die Stadt in der wir leben hat es auch besonders hart getroffen.

Hier sind immer noch einige Häuser ohne Wasser. Die Innenstadt ist nach wie vor gesperrt und wenn wir zum Einkaufen fahren möchten, müssen wir einen Umweg über die Autobahn machen, um zum Supermarkt zu kommen.

Hier ein paar Bilder von den Schäden (Die Hängebrücke ist übrigens in Kaiapoi)

 

Schweres Erdbeben in Christchurch

Am Samstag, den 4. September hat sich bei uns ein schweres Erdbeben ereignet. Es ereignete sich um 4:35 Uhr morgens und hatte eine Stärke von 7.1 auf der Richterskala.

Natuerlich sind wir von dem Beben wachgeworden und es war wirklich beängstigend, da es gefühlsmässig eine Ewigkeit gedauert hat. Tatsächlich waren es wohl etwa 30 Sekunden in denen das Haus hin und hergerüttelt worden ist.

Uns selbst und dem Haus ist nichts passiert. Jedoch sind einige Gläser, Teller und Bilder zu Bruch gegangen. Ausserdem hat es uns den halben Inhalt vom Küchenschrank auf den Boden geschüttelt. Dabei sind auch einige Gläser und Flaschen zu Bruch gegangen. Strom und Wasser sind natürlich auch ausgefallen. Aber am frühen Nachmittag war dann beides wieder verfügbar.

In Kaiapoi und Christchurch gab es jedoch erhebliche Schäden. Hier ein paar Links, damit ihr euch ein Bild von den Schäden machen könnt:

the press

3news Bildergallerie
Reportage in 3news

Breaking News

Permanent Residence fuer Tobias

Heute haben wir die Mitteilung von NZ Immigration erhalten, dass Tobias die Permanent Residence erhalten hat. Das sind sehr erfreuliche Neuigkeiten, denn lange war nicht klar, ob Tobias die PR wegen seinem Angelman Syndrom erhalten wird. Als naechstes muessen wir noch die Migrant Levy Gebuehr bezahlen und dann bekommt er den begehrten Sticker in seinen Pass.
Nun steht nichts mehr im Weg fuer immer in Neuseeland zu bleiben.

Autofahren in Neuseeland

Dass Neuseeland vieles von England hat, sieht man unter anderem beim Strassenverkehr. Hier wird nämlich auf der linken Seite gefahren. Wer es einmal ausprobiert hat, weiss was das heisst. Alles ist anders, man sitzt rechts – das Lenkrad ist auf der rechten Seite, der Blinkerhebel auch rechts, der Scheibenwischerschalter folglich links und der Ganghebel natürlich auch. Gottseidank sind die Pedale gleich geblieben, Gas rechts, Bremse Mitte und Kupplung links.

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Erster Tag in Christchurch

Endlich sind wir kaputt aber doch froh, alles überstanden zu haben, in unserer Ferienwohnung angekommen. Obwohl wir sehr kaputt waren, konnten wir noch lange nicht ans Ausruhen denken, denn wir hatten noch jede Menge Sachen zu erledigen. So hatten wir keine Kindersitze fürs Auto, keinen Hochstuhl für Tobias und auch noch keine Lebensmittel.

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Endlich wieder ein Heim

Endlich ist es so weit, wir wohnen in unserem Haus. Aber erst mal der Reihe nach.
Die ersten Wochen haben wir in einem Ferienhaus in Richmond gelebt. Obwohl das Haus sehr gut ausgestattet war und wir uns eigentlich dort sehr wohlgefühlt haben, haben uns je länger, je mehr unsere Sachen gefehlt. Wir konnten es gar nicht mehr erwarten, bis der Container ankommt. Zudem mussten wir sehen, dass wir ein Haus finden, wo wir dann endgültig wohnen konnten. Nach intensiver Suche haben wir dann in Halswell, ein Stadtteil südwestlich von Christchurch, ein Haus gefunden. Das Haus ist etwa ein Jahr alt und hat 4 Schlafzimmer, 2 Badezimmer, wovon eines vom Master Bedroom aus zugänglich ist, Küche mit Essraum, Wohnzimmer und Doppelgarage. Nun musste nur noch der Container pünktlich kommen. Nachdem wir bei der Anreise so einiges erlebt hatten, hat uns diesmal das Glück verwöhnt.
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